Manuelle Therapien

Beweglich bleiben ohne Schmerz

Die Manuellen Therapien behandeln Veränderungen im Gelenk einschließlich der umgebenden Muskulatur, z. B. nach „Verrenkung“ oder „Blockierung“. In der Manuellen Therapie ist ein Hauptziel, die Ursachen für Beschwerden zu verstehen und daran zu arbeiten, diese zu beseitigen. Durch gezielte Mobilisation des eingeschränkten Gelenkes können die Beschwerden schnell und schonend behoben werden. Lockerung und Dehnung der verspannten Muskulatur lassen die volle und schmerzfreie Beweglichkeit wieder zu. Alle Techniken der Manuellen Therapien finden sowohl bei Funktionsstörungen an den Gelenken von Armen und Beinen als auch an den Gelenken der gesamten Wirbelsäule ihre Anwendung. Zur Ausübung und Abrechnung der Manuellen Therapie gegenüber Kostenträgern ist eine zweieinhalb jährige spezielle Zusatzausbildung mit einer Abschlussprüfung erforderlich.

Eine der ältesten
Behandlungsmethoden

Schon der Vater der modernen Medizin, Hippokrates, spielt auch für die Anfänge der Manuellen Therapie eine große Rolle. Manuelle Therapie bedeutet: Heilbehandlung mit den Händen. Heute steht der Begriff Manuelle Therapie für eine professionelle physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Es ist eine zielgerichtete, systematische und gelenkschonende Behandlungstechnik.

Zur Schmerzlinderung und gegen Bewegungseinschränkungen

Durch spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren können reversible, also behebbare Funktionsstörungen am Bewegungsapparat erkannt und behandelt werden. In der Medizin werden manuelle Therapien in erster Linie zur Behandlung von Rücken- und Gelenkschmerzen eingesetzt. Das Ziel der Behandlungen ist eine freie Beweglichkeit der Gelenke ohne Schmerz. Die Methoden der Manuellen Therapien lassen sich alternativmedizinisch aber auch auf vielfältige Beschwerden anderer Regionen des Körpers und bei generellen Befindlichkeitsstörungen einsetzen.

Manuelle Therapie können Sie durch Ihren Arzt verordnet bekommen bei:

  • Wirbelsäulenerkrankungen (Indikationsschlüssel WS1 + WS2)
  • Akuten Rückenschmerzen („Hexenschuß“), Blockierungen, Osteoporose, Skoliose, Osteochondrose, Bandscheibenprolaps, Spondylolisthesis, Korsettversorgte Skliosen/Kyphosen
  • Verletzungen / Operationen und Erkrankungen der Arme, Beine und des Beckens (Indikationsschlüssel EX1, EX2 und EX3)
  • Knochenbrüchen, Zerrungen, Verstauchungen, Arthrose, entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen, Fußfehlhaltungen, Frakturen, Sehnenrupturen, Kreuzbandersatz, Beckenfrakturen, Gelenk-und gelenksnahe Frakturen, Trümmerfrakturen
  • Miss- und Fehlbildungen, Strukturschäden der Stütz- und Bewegungsorgane im Kindes- und Erwachsenenalter (Indikationsschlüssel EX4)
  • Hüftgelenksluxation, Fixierter Klump-, Spitz- und Sichelfuß, Fehlbildungsskoliosen
Anatomie der Rückenmuskulatur

Schonende Therapiemethode für

  • Gelenke der Gliedmaßen
  • Gelenke der Wirbelsäule
  • Kopf- und Kiefergelenke
  • Gelenke am Brustkorb und Becken
Die Muskulatur im Bein

Die Behandlungsverfahren

  • Weichteiltechnik
  • Mobilisation
  • Manipulation (wird nicht vom Physiotherapeut durchgeführt)
  • Neuromuskuläre Therapien
  • Stabilisation
Die Muskulatur am Brustkorb

Spezielle Bewegungstechniken

  • Traktion und Kompression
  • Translatorische Gleittechniken
  • Weichteilbehandlung
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